Gemeinsam stark für Bildung

Wir unterstützen drei aktuelle Ausbildungsprojekte für Jugendliche von Brot für die Welt

Indien:

Gemeinsam für Gerechtigkeit

Die Her­kunft bestimmt in Indien, wel­che Chan­cen Jugend­li­che in der Gesell­schaft haben. Die Jugend­or­ga­ni­sa­tion Sam­vada 
in Ban­ga­lore rich­tet sich gegen Aus­gren­zung und will allen Jugend­li­chen Per­spek­ti­ven geben. In eige­nen Jugend­zen­tren, mit Kul­tur­events und durch von Jugend­li­chen selbst­organi­sier­ten Kam­pa­gnen macht Sam­vada Mut für eine gerechte und fried­li­che Gesell­schaft. Im Col­lege von Sam­vada ler­nen die Jugend­li­chen Berufe, mit denen sie zu einer Ver­bes­se­rung 
der Gesell­schaft bei­tra­gen können.

UPDATE 2019: Gute Neu­ig­kei­ten gibt es zur Ent­wick­lung des Pro­jekts in 2019. Es konn­ten viele, viele Jugend­li­che mit Bot­schaf­ten für Gerech­tig­keit , Tole­renz und Gleich­be­rech­ti­gung erreicht wer­den. Ins­ge­samt 17.000 junge Män­ner und Frauen! Wei­tere Infos zu den erreich­ten Zie­len fin­den Sie hier:

Äthiopien:

Hilfe im Doppelpack

In Äthio­pien ist die Hälfte der Bevöl­ke­rung unter­ernährt. In der Region Gam­bela fehlt es vie­len Fami­lien am Nötigs­ten. Das sind schwie­rige Bedin­gun­gen für die 300.000 Kriegs­flücht­linge, die völ­lig mit­tel­los aus dem benach­bar­ten Süd­su­dan in die Region kamen. Kon­flikte sind vor­pro­gram­miert. Die Evange­lische Kir­che Mekane Yesus hilft 990 Haus­hal­ten, sich mit Gemüse­anbau, Klein­tier­zucht und Läden eine Existenz­grund­lage zu schaf­fen. Ein­hei­mi­sche und Flücht­linge pro­fi­tie­ren gemein­sam von dem Pro­jekt. So ist ein fried­li­ches Zusammen­leben mög­lich und es gibt genug zu essen für alle.

UPDATE 2019: Für über 1000 Fami­lien hat sich die Lebens­si­tua­tion deut­lich ver­bes­sert! Durch ver­bes­serte Anbau­me­tho­den und der Beginn von Klein­tier­zucht konnte die Lebens­mit­tel­knapp­heit ver­kürzt und zusätz­li­che Ein­kom­mens­quel­len erschlos­sen werden.

Brasilien:

Gutes Essen für alle!

In Bra­si­lien wird immer mehr Soja von der Agrar­in­dus­trie ange­baut. Die­ser wird als Vieh­fut­ter für den Export genutzt. Dafür wird Regen­wald nie­der­ge­brannt und klei­nen Bau­ern zurück­gedrängt. Im Süden des Lan­des leis­tet eine Partner­organisation von Brot für die Welt erfolg­reich Wider­stand. Sie stärkt die klein­bäu­er­li­che, öko­lo­gi­sche Land­wirt­schaft und sorgt dafür, dass in Kin­der­gär­ten und Schu­len gesun­des Bio-Gemüse aus der Region auf den Tel­ler kommt. So bekom­men Kin­der und Jugend­li­che gutes Essen und die Klein­bau­ern ver­läss­li­che, regio­nale Abneh­mer. So wird auch öko­lo­gi­sche Land­wirt­schaft für junge Men­schen zu einem attrak­ti­ven Beruf.